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Charakter

Imposante, gottverlassene Tour in einer intakten, unberührten Wildnis. Die verschiedensten Vegetationszonen und Landschaftstypen werden durchquert wodurch jedes Wegstück seinen ganz besonderen Reiz erhält. Die Hüfihütte und die Hinterbalm ermöglichen zudem eine, den eigenen Kräften entsprechende Etappierung. Die Route ist nicht durchgehend markiert und erfordert dementsprechende Erfahrung. Schnee gibt es auch im Sommer.

Kurzübersicht

Ausgangspunkt: Cavardirashütte

Hütten:
Hüfihütte 041 885 14 75
Hinterbalm 041 883 19 39
Cavardirashütte 081 947 57 47

Zeit: 3 bis 4 Tage

Schwierigkeit: strenges Hochgebirgstrekking mit Gletscherpassage und alpinen Schwierigkeiten

Ausrüstung: hochgebirgstaugliche Kleidung und Bergschuhe, Karte, Kompass, Höhenmesser, Gletscherausrüstung

Landeskarten: 1:25000 Amsteg (Nr. 1212), Trun (Nr. 1213) und Schächental (Nr. 1192); 1:50000 Klausenpass (Nr. 246) und Disentis (Nr. 256)

1. Tag Disentis – Cavardirashütte (3 1/2 Std.)

Siehe Hüttenanstieg

2. Tag Cavardirashütte – Hüfihütte (6 Std.)

Von der Hütte steigt man östlich, den Markierungen folgend, über den Sporn ab, dreht auf rund 2600 Metern Höhe in Richtung Norden, um den Hang unterhalb der Hütte zu queren. Wenig später wendet sich der Weg bereits wieder in Richtung Osten und führt dann via P 2590 den weiss-rot-weissen Markierungen entlang über den Felsrücken. Danach weist der Weg auf die linke Talseite der Val Cavardiras,  wo auf ca. 2360m die grünen Wiesen und der Wanderweg erreicht wird. Diesem folgend, vorbei am »Strahlerhüttli« P 2123 und über eine kurze Steilstuffe hinunter. Auf ca. 1880m wird der markierte Weg verlassen. In NW-Richtung über die Ebene in die Val Gronda da Cavrein durch immer steiniger werdendes Gelände, vorbei an P 2148 an den Fuss einer steilen Rippe. Auf Schafpfaden und durch Geröll steigt man über diesen Moränenrücken auf um auf ca. 2600m den Glatscher da Cavrein zu erreichen. Gerade in N-Richtung zur Fuorcla da Cavrein 2844m. Richtung E zu P 2883 um in SE Richtung auf den Hüfifirn abzusteigen. Den Felsskopf nördlich umrunden und durch eine spaltenreiche Zone am Fusse des Felssporns vorbei, der von P 2928 des NE-Grates des Gross Düssi in nördlicher Richtung herabzieht und weiter der Gletschermulde folgen. Auf ca. 2600m wendet man sich nach NW um in Spaltenrichtung den felsigen Vorbau oberhalb der Hütte zu erreichen. Steinmännchen und Wegspuren weisen den Weg zur Hüfihütte 2334m.

3. Tag: Hüfihütte – Hinterbalm – Cavardirashütte (6Std.)

Von der Hütte steigt man auf dem markierten Weg über Unter Hüfi ab. Kurz nach Überqueren der Bachläufe vom Hüfital, bei den ersten Erlen zweigt der eindrückliche »Schafpfad« links ab. Steil windet er sich durch die Felsbänder hoch, quert eine kleine Schlucht (Wegsicherungen) und erreicht schliesslich das Seelein von Murrenplanggen. Nach kurzem Abstieg wird der Lammerbach überquert. Über die Düssi Alp erreicht man auf gutem Weg die Hütten von Hinterbalm. Hier beginnt der Wiederaufstieg zur Cavardirashütte. Der markierte Wanderweg folgt dem Brunnibach auf der E-Seite um bei Waltersfire 1900m über die Naturbrücke auf die andere Seite zu wechseln. Am imposantem Wasserfall beim Bocki vorbei zum Brunniboden. Über die wunderschöne Schwemmebene zu den Ruinen von Brunnistafel 2061m und anschliessend auf eine Kuppe. Man darf die Abzweigung nach links nicht verpassen um über einen Steg auf die E-Seite des Baches zu gelangen. Erst noch flach und dann immer steigend führt der Weg über Ochsenplanggen und Griess nach Bündner Biel. Steil aufsteigend zur grossen Markiertafel bei P 2483 (Wegsicherungen). Über Geröll und Schnee die Mulde querend an den Fusse der Felsen. Den neuen Markierungen folgend und steil ansteigend zu P 2619 am Rande des Brunnifirn. Hier wendet man sich nach links und folgt am Fusse des Gwasmet in E-Richtung dem Weg zur Camona da Cavardiras 2649m.

4. Tag: Cavardirashütte – Disentis (3 Std.)

Auf dem Hüttenweg über den Brunnipass 2739m zurück zur Luftseilbahnstation Caischavedra oder vom Lag Serein 2072m direkt durch die Val Acletta absteigend nach Disentis.